21. Mai 2010

Wein Sensorik und Kaffee

Seit meiner frühesten Jugendzeit stand ich mit Abstand und etwas indifferent dem Thema Kaffee gegenüber. Meine geschmacklichen Assoziationen mit dem Getränk waren meistens von bitteren Eindrücken geprägt worden. Ich hegte keine grundsätzlichen Abneigungen gegen den Türkentrank, sondern gab in späteren Jahren eher mehr gedankenlos meine Zustimmung, wenn ich im Rahmen von Einladungen oder nachmittags zum Kuchen. einmal nach einer Tasse Kaffee gefragt worden bin. Schließlich gab es die hervorragende Möglichkeit ihn mit Hilfe von Zucker, Sahne oder Milch, zu einem auch für mich schmackhaften Heißgetränk aufzubereiten. Deshalb musste man sich darum keine große Gedanken machen. Bei seinem Genuss hatte ich auch niemals irgend welche Ambitionen verspürt, verschiedene Varianten des Kaffeegeschmacks überhaupt ausdeuten zu wollen. Meine Eltern sind lange Jahre eingefleischte Kaffeetrinker gewesen, die ihn noch dazu ausschließlich schwarz getrunken haben. Meine gelegentlichen Probierschlucke aus dieser Zeit endeten immer nur mit einer Beurteilung. Bitter!

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18. Mai 2010

Wein Export Spanien 2009

Die ersten verläßlichen Zahlen über Spaniens Weinexporte aus dem Jahr 2009 sind verfügbar. Bezugnehmend auf eigene Eindrücke, Untersuchungen und verläßlicher Aussagen der Hersteller mit denen wir zusammen arbeiten, sehen wir die Ursachen nicht nur auf Spanien alleine beschränkt, sondern haben versucht eine übergeordnete, mehr gesamt europäische Sicht der Angelegenheit mit zu berücksichtigen.

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15. Mai 2010

Facebook User und Menschen

Facebook macht blöd? Genügend Argumente für die Behauptung ließen sich bestimmt finden. Ich persönlich finde die Teletubbies schlimmer. Dieses Thema scheint sich zu einem weiteren Punkt für die streitbaren Geister zu entwickeln. Zu viele Gesichtspunkte, die nicht einfach ignoriert werden können. Mit steigender Anzahl von Befürwortern gibt es um so mehr Gegner. Was ist mit den Zweiflern, die trotz zwiespältiger Gefühle Mitglieder bei Facebook sind, und die auch dabei bleiben? Sei es aus Gründen, weil der halbe Bekanntenkreis schon dort ist? Weil es heute in ist auf Social Networks präsent zu sein? Es ist doch in den seltensten Fällen der Grund, dass man selber so kontaktarm ist und niemanden persönlich ansprechen möchte. Was ist der wirkliche Beweggrund? Wie groß ist die innere Bereitschaft jedes Einzelnen den andauernden Zwist, von Vor- und Nachteil über sich ergehen zu lassen? Was ist das geringere Übel?


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10. Mai 2010

Auszeichnung

Auszeichnung für Avgvstvs Forvm

Avgvstvs Forvm ist am 7. April 2010 ist offiziell von der Industrie und Handelskammer in Tarragona für seine besonderen Verdienste, im Rahmen der weltweiten Bekanntmachung von Weinen und Weinessig aus dieser Region ausgezeichnet worden. Albert Roca, hier als zweite Person von links zu sehen, hat stellvertretend im Namen aller Mitarbeiter und natürlich seines Vaters und Mitbegründers Joan Roca, die Auszeichnung entgegen genommen.
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9. Mai 2010

Barrique mit Grafik

Ursprünglich wurden Barriquefässer für den Ausbau französischer Bordeaux Weine hergestellt. In Burgund gibt sie noch mit 228 Ltr. Volumen. Heute findet man Sie überall im internationalen Weinbau.
Höhe 95 cm, Deckel Durchmesser 50 cm, Bauch Durchmesser 70 cm und Fassungsvermögen 225 Ltr.
Was macht man mit alten Barriques, wenn sich eine Aufarbeitung nicht mehr lohnt? Sie sind einfach zu schade um sie nur zu entsorgen. Eine Idee zur farblichen Gestaltung eines Eichenfasses unseres Partners Avgvstvs Forvm aus dem Penedès. Die Bodega ist für Qualitätsweine und ihren Weinessig international bekannt. Judith Roca die Schwester von Albert Roca, dem Manager von Avgvstvs Forvm hat Grafik und Design studiert. Sie ist für die grafischen Layouts und die Konzeption von Werbematerialien des Familienbetriebes verantwortlich. Im Degustationsraum der Bodega hängt ein imposantes Bild an der Wand, welches ebenfalls aus der Hand von Judith Roca stammt.

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8. Mai 2010

Krise Spanien und der Wein

Die Zeichen mehren sich, dass nicht nur für Spaniens Winzer sehr harte Zeiten in Weinbau und Export anbrechen. Wer jetzt glaubt dieser Umstand wäre auschließlich auf die Finanzkrise zurückzuführen, befindet sich auf dem Holzweg. Der Weinbau in Spanien steht hier stellvertretend für einen deutlichen Strukturwandel innerhalb unserer Gesellschaft. Die aufkommende Krise war lediglich der Auslöser, welcher schon im Vorfeld das Fass zum endgültigen Überlaufen brachte. Als anschauliche Parallele dazu kann man die (bewußte?) Mißachtung aller deutlich mahnenden Vorzeichen, die auf ein Einbrechen des spanischen Immobilienmarktes hingewiesen haben ansehen. Diese hatten einen wesentlich länger sichtbaren und deutlichen Vorlauf, welcher von den Verantwortlichen niemand wahrhaben wollte. Fakt ist, dass wie in allen Bereichen der Gesellschaft, sich epidemieartig ausbreitender Lobbyismus, sowie die Unfähigkeit korrupter Politiker, Bankmanager und ihrer grauen Eminenzen im Hintergrund, den Löwenanteil der Auswirkungen solcher Ereignisse ursächlich zu verantworten haben. Das deutlichste Beispiel dafür ist gerade in Griechenland zu sehen.

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6. Mai 2010

Twitter Wine Awards

Nachtrag

Im Rahmen der Veranstaltung der ersten Twitter Wine Awards TWA im fränkischen Sauernheim, kam in der Rückschau noch die eine oder andere Wein-Idee ans Tageslicht. Eine der besten davon, wollen wir niemandem vorenthalten.


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